Wichtig für das Aroma: die Tee-Aufbewahrung

vom 01. Juni 2017

So mancher Teegenießer lagert Tee dort, wo er gerade Platz findet. Im Küchenschrank, in einer Schublade oder möglicherweise auch im Gewürzfach. Wer das tut und Tees mit anderen geruchsintensiven Lebensmitteln zusammen lagert, muss sich nicht wundern, wenn der Tee plötzlich nach Dingen schmeckt, die man nicht unbedingt erwartet. Somit ist klar: Die Tee-Aufbewahrung ist verdammt wichtig für das Aroma und den Geschmack.

Prinzipiell sollte Tee dunkel, trocken und kühl gelagert werden. Kühl bedeutet dabei allerdings nicht im Kühlschrank. Ein Keller oder ein unbeheizter Vorratsraum wären ideal. Optimal sind geschlossene Behälter, Dosen oder Holzkästchen – was auch für die Optik sehr ansprechend ist, aber auch die Verpackung in einer verschlossenen Teetüte ist möglich. Wissen muss man, dass Tee, sobald er mit Luft in Berührung Tee-Lagerung und Tee-Aufbewahrungkommt, schneller das Aroma verliert. Deswegen sollte man Tee nach dem Öffnen auch innerhalb von zehn Wochen aufbrauchen. Geschlossener Tee hält sich dagegen bis zu drei Jahre. Wobei: Halten wird sich vor allem trockener Tee unbegrenzt – dann muss man allerdings wieder Abstriche beim Aroma hinnehmen. Also am besten zeitig verbrauchen.

Die Tee-Aufbewahrung sollte auch so gestaltet sein, dass die getrockneten Blätter und Blüten nicht feucht werden. Deswegen ist die Küche mit ihrer besonders hohen Luftfeuchtigkeit nicht immer geeignet. Wasserdampf vom Kochen oder von der Spülmaschine kann sehr schnell dafür sorgen, dass das Aroma des Tees leidet. Hier kommt es im Übrigen nicht darauf an, ob der Tee lose ist oder bereits in Teebeuteln abgefüllt – auch diese sind nach dem Öffnen nur begrenzt haltbar und verlieren ihr Aroma.

 

Weitere Artikel rund um den Tee

 

Bild: © Hofmeester | istockphoto.com