Gestatten, Thea Camellia!

vom 01. Juli 2017

Die Teepflanze, auch Thea Camellia genannt, gehört zur Gattung der Kamelien, von denen es eine ganze Reihe von Arten gibt, die meistens aber nur als Zierpflanzen vorkommen. Der wissenschaftliche Name der Teepflanze lautet Camellia sinensis, sie kommt vor allem in tropischen und subtropischen Klimazonen vor, dort, wo die Sommer warm und feucht und die Winter trocken und kühl sind.

Die Thea Camellia kann sowohl als Strauch, wie auch als kleiner Baum auftreten und hat eine Wuchshöhe von durchschnittlich ein bis fünf Metern. Ab und an reicht sie sogar an die neun Meter heran, das ist aber Teepflanze Thea Camelliaeher selten der Fall. Die Zweige sind grau-gelb gefärbt und kahl, während sie in jungen Jahren noch rötlich und mit weißen Härchen besetzt sind. Die Blätter haben eine Größe von fünf bis 14 Zentimetern, sind dunkelgrün, glatt und glänzen. An den Rändern ist das Blatt gezahnt, die Unterseite ist heller als die Oberseite, außerdem können auch dort weiße Härchen auftreten.

Von Oktober bis Februar bekommt die Thea Camellia Blüten, die bis zu 3,5 Zentimeter im Durchmesser erreichen können. Sie sind weiß und verfügen über Kelchblätter (äußere Blütenhülle), Kronblätter (innere Blütenhülle) und Staubblätter (Blattorgan). In der Blüte bilden sich von August bis Oktober zwei braune Samen.

Aus der Thea Camellia Teepflanze können verschiedene Teearten hergestellt werden. Die bekanntesten sind Grüner Tee, Weißer Tee, Schwarzer Tee, Gelber Tee, Oolong und Nachvergorener Tee. Die Unterschiede dabei liegen in der Herstellung, vor allem in der Oxidation. Das aber ist ein separates Thema und wird gesondert behandelt.

 

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Bild: © IakovKalinin | istockphoto.com