Berber-Tee – Teekultur aus Afrika

Afrika und Tee sind erst einmal zwei Begriffe, die nicht viel miteinander gemein haben. Denkt man, denn wo sollen auf diesem heißen Kontinent denn bitte Teepflanzen wachsen? Nun, es gibt durchaus Länder, in denen Tee angebaut wird, wie etwa Kenia, Ruanda und auf Mauritius. Im Norden dagegen nicht, denn dort ist es zu heiß. Marokko […]

Ceylon Tee – ein Abstecher nach Sri Lanka

Bis 1972 hieß Sri Lanka, die Insel vor der Südostküste Indiens, Ceylon, dann wurde das Land in Sri Lanka umbenannt. Viel erinnert heute nicht mehr an den alten Namen. Vielleicht noch der Ceylon Zimt, naja, und natürlich der Ceylon Tee. Den Namen hat man nicht angepasst. Da Tee ja überwiegend in Asien vorkommt, könnte man […]

Grüner Mate – der Tee, der sticht

Als ich gerade den lateinischen Namen für den Mate-Strauch gelesen habe, der „Ilex paraguiariensis“ heißt, dachte ich mir, „Ilex, das sind doch die Stechpalmen, die auch in den Vorgärten stehen“. Und davon wird Tee gemacht? Natürlich nicht von diesen, aber in der Tat gehört der Mate-Strauch zu den Stechpalmen, dessen Heimat Südamerika ist. Dabei leitet […]

Shincha Tee – der erste Grüntee des Jahres

Wer kennt nicht das Gefühl, auf den Frühling zu warten? Wenn endlich die ersten warmen Sonnenstrahlen unser Gemüt verwöhnen und die ersten Frühlingsboten ihre neugierigen Köpfe aus dem Boden strecken. So ähnlich ist die Erwartungshaltung wohl auch unter Teekennern, wenn es um den Shincha Tee geht. Denn er wird auch als Frühlingsgrüntee bezeichnet. Warum ist […]

Sencha – der Smaragd unter den Tees

Sencha gehört zu den Grüntees, die ihren Ursprung in Japan haben und dort noch heute den größten Teil des Teeanbaus ausmachen. Mehr als drei Viertel des Tees, der in japanischen Gärten angebaut wird, ist eben dieser Sencha Tee. Dabei unterscheiden die Japaner nach den einzelnen Anbaugebieten und geben dem Tee unterschiedliche Bezeichnungen. So wird in […]

Tee aufgießen ohne Abfall – gute Idee, aber …

Heutzutage steht der Umweltschutz ganz oben auf der Agenda. Da heißt es, so viel Abfall wie möglich zu vermeiden, darunter vor allem schädliche und nicht abbaubare Stoffe, allen voran das Plastik. Wer in seinem Haushalt versucht, so plastikfrei wie möglich zu leben, der versucht dies in allen Bereichen, so auch beim Genuss von Tee. Komplett […]

Ich habe gekocht - es gibt Tee

Diesen alten Kalauer kennen wir alle, oder? Dabei ist das Kochen bzw. Aufbrühen von Tee - zumindest dann, wenn man es richtig macht - schon auch eine Kunst für sich. Nicht umsonst haben die Chinesen die Teezeremonie erfunden.

Getrunken wird Tee auf der ganzen Welt. Ob kalt oder heiß, ob als Schwarztee, als Grüntee oder als Früchte- und Kräutertee, ob mit Milch, mit Zucker, mit beidem oder ganz ohne - Tee geht immer. Hätte man vor dem Jahr 1800 einen Tee geordert, hätte man wohl nur unverständliche Blicke erhalten. Denn der Begriff kam erst Mitte des 17. Jahrhundert durch die Brüder Grimm auf. Zumindest stand das Wort - damals noch als "Thee" geschrieben - im Deutschen Wörterbuch. Im Vergleich zum chinesischen Wort "chá" klingt "Tee" nicht einmal ähnlich. Wie also diese Wortschöpfung? Nun, das liegt an diesem chinesischen Schriftzeichen:

Die minnanische Aussprache (die Min-Sprache wurde vor allem in der Provinz Fujian gesprochen) war dem heutigen Wort Tee sehr ähnlich. Sie wurde für alle Länder in Westeuropa verwendet, in die die Teepflanze damals auf dem Seeweg exportiert wurde. Länder wie Russland oder die Türkei, die den Tee stattdessen auf dem Landweg erhielten, sprachen den Tee als "chá" aus. Hier lag der Ursprung übrigens im Wort "tschaje" (cháyè), das so viel heißt wie Teeblätter. Und schon schließt sich der Kreis zu unserem Seitennamen und Sie wissen, welche Bedeutung das Wort Tschaje hat.

Dass Tee seinen Ursprung in China hat, wissen wohl die meisten. Wie aber wurde er entdeckt? Es gibt wohl ganz unterschiedliche Geschichten und wie es tatsächlich war, werden wir wohl kaum mehr erfahren. Dennoch möchten wir Ihnen eine kleine Legende erzählen, die wir sehr schön finden:

"Einst gab es einen indischen Prinzen mit Namen Dharma, der in China die Lehren des Buddhismus verkünden wollte. Dabei legte er ein Gelübde ab, bei dem er neun Jahre lang nicht schlafen wollte. Nach drei Jahren überkam ihm eine leichte Müdigkeit, als er ein paar Blätter eines Strauches pflückte und diese kaute. Da es sich dabei um eine wilde Teepflanze handelte, wirkte das darin enthaltene Koffein sehr schnell und die Müdigkeit verschwand. So konnte er auch die restlichen sechs Jahre ohne Schlaf überstehen. Da die Blätter zudem sehr gut schmeckten, brühte er sie in Wasser auf - der Tee war erfunden."

Wer heute Tee trinkt, der meint nicht immer das Getränk, das auch aus der Teepflanze oder dem Teebaum gemacht wird. Denn wenn man es streng nimmt, dann gibt es nur 6 Teesorten:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Gelber Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong
  • Pu Erh

Diese Sorten sind - wenn wir so wollen - der echte Tee, nur das Herstellungsverfahren ist anders. Wenn wir von Tee sprechen, meinen wir aber auch Kräutertees, Früchtetees, Mate-Tee, Rooibos und viele mehr. Auch wenn es sich dabei streng genommen nur um aromatische Heißgetränke handelt, ist die Bezeichnung Tee mittlerweile eingebürgert und somit auch nicht falsch.

Welchen Tee Sie auch immer genießen, wir begleiten Sie gerne dabei. Stöbern Sie durch unseren Tee-Blog und finden Sie viele tolle Anregungen zur Teezubereitung, viel Interessantes rund um das Getränk, die Geschichte und die Herkunft und nicht zuletzt Informationen, wie eine richtige Teezeremonie durchgeführt wird. Na dann, wohl bekomms!