Darjeeling-Flugtee: nicht abheben!

Nein, mit einem Darjeeling-Flugtee wachsen Ihnen keine Flügel. Er wird Ihnen vom Händler auch nicht hinterhergeworfen. Der Name hat eine ganz andere Bedeutung. Bevor wir dazu kommen, sollte man erst einmal abklären, welcher Tee zum Flugtee werden kann. Die erste Ernte wird zum Darjeeling-Flugtee Der Name sagt es bereits, es ist der Darjeeling. Dieser ist […]

Grandpa Style Tee – die einfachste Art, Tee zu genießen

OK, für viele ist die einfachste Art Tee zu trinken, einen Teebeutel in die Tasse zu hängen. Nachdem Tee aber am besten schmeckt, wenn sich die Teeblätter frei entfalten können und nicht in einen kleinen Filter eingepresst werden, lassen wir die Beutel mal außen vor. Gleich danach kommt der Grandpa Style Tee. Dabei handelt es […]

Warum loser Tee einfach besser ist

Nicht Bier, nicht Cola und schon gar nicht Wein sind in der Rangliste der weltweit am meisten konsumierten Getränke ganz oben zu finden, sondern … ja, ok, Tee ist es auch nicht, sondern Wasser. Aber Tee kommt gleich dahinter an 2. Stelle. Allein wir Deutschen trinken pro Jahr und pro Kopf fast 72 Liter Tee. […]

Ingwertee: die Heilkraft aus der Wurzel

Man weiß es nicht genau, geht aber davon aus, dass Ingwer ursprünglich von den pazifischen Inseln stammt. Das ist lange her, heute wird er vor allem in den tropischen und subtropischen Gebieten angebaut, darunter Südamerika, Indien, Australien, Indonesien, China, Nigeria und Japan. Von dort aus gelangt die Wurzel auch zu uns nach Deutschland und wird […]

Camellia Sinensis und die unterschiedlichen Tee-Kultivare

Wenn Sie die letzte Stufe bei „Wer wird Millionär“ erreicht hätten und dort die Frage aufkäme, „Was ist ein Kultivar?“, könnten Sie das so ohne Weiteres beantworten? Wer die Bezeichnung noch nie gehört hat, der könnte vielleicht annehmen, dass es sich dabei um jemanden handelt, der der Kultur besonders zugetan ist und diese fördert. Könnte […]

Hojicha Tee – der Geröstete unter den Grünen

Der Hojicha Tee ist ein Grüntee, obwohl er gar nicht so aussieht. Der Grund: Seine Blätter werden zwar nach der Ernte sofort gedämpft, wodurch die grüne Farbe erhalten bleibt, doch schon kurz danach wird er gerollt und geröstet, wobei er seine braune Farbe erhält. Somit sieht er optisch eher aus wie ein Schwarztee, was er […]

Ich habe gekocht - es gibt Tee

Diesen alten Kalauer kennen wir alle, oder? Dabei ist das Kochen bzw. Aufbrühen von Tee - zumindest dann, wenn man es richtig macht - schon auch eine Kunst für sich. Nicht umsonst haben die Chinesen die Teezeremonie erfunden.

Getrunken wird Tee auf der ganzen Welt. Ob kalt oder heiß, ob als Schwarztee, als Grüntee oder als Früchte- und Kräutertee, ob mit Milch, mit Zucker, mit beidem oder ganz ohne - Tee geht immer. Hätte man vor dem Jahr 1800 einen Tee geordert, hätte man wohl nur unverständliche Blicke erhalten. Denn der Begriff kam erst Mitte des 17. Jahrhundert durch die Brüder Grimm auf. Zumindest stand das Wort - damals noch als "Thee" geschrieben - im Deutschen Wörterbuch. Im Vergleich zum chinesischen Wort "chá" klingt "Tee" nicht einmal ähnlich. Wie also diese Wortschöpfung? Nun, das liegt an diesem chinesischen Schriftzeichen:

Die minnanische Aussprache (die Min-Sprache wurde vor allem in der Provinz Fujian gesprochen) war dem heutigen Wort Tee sehr ähnlich. Sie wurde für alle Länder in Westeuropa verwendet, in die die Teepflanze damals auf dem Seeweg exportiert wurde. Länder wie Russland oder die Türkei, die den Tee stattdessen auf dem Landweg erhielten, sprachen den Tee als "chá" aus. Hier lag der Ursprung übrigens im Wort "tschaje" (cháyè), das so viel heißt wie Teeblätter. Und schon schließt sich der Kreis zu unserem Seitennamen und Sie wissen, welche Bedeutung das Wort Tschaje hat.

Dass Tee seinen Ursprung in China hat, wissen wohl die meisten. Wie aber wurde er entdeckt? Es gibt wohl ganz unterschiedliche Geschichten und wie es tatsächlich war, werden wir wohl kaum mehr erfahren. Dennoch möchten wir Ihnen eine kleine Legende erzählen, die wir sehr schön finden:

"Einst gab es einen indischen Prinzen mit Namen Dharma, der in China die Lehren des Buddhismus verkünden wollte. Dabei legte er ein Gelübde ab, bei dem er neun Jahre lang nicht schlafen wollte. Nach drei Jahren überkam ihm eine leichte Müdigkeit, als er ein paar Blätter eines Strauches pflückte und diese kaute. Da es sich dabei um eine wilde Teepflanze handelte, wirkte das darin enthaltene Koffein sehr schnell und die Müdigkeit verschwand. So konnte er auch die restlichen sechs Jahre ohne Schlaf überstehen. Da die Blätter zudem sehr gut schmeckten, brühte er sie in Wasser auf - der Tee war erfunden."

Wer heute Tee trinkt, der meint nicht immer das Getränk, das auch aus der Teepflanze oder dem Teebaum gemacht wird. Denn wenn man es streng nimmt, dann gibt es nur 6 Teesorten:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Gelber Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong
  • Pu Erh

Diese Sorten sind - wenn wir so wollen - der echte Tee, nur das Herstellungsverfahren ist anders. Wenn wir von Tee sprechen, meinen wir aber auch Kräutertees, Früchtetees, Mate-Tee, Rooibos und viele mehr. Auch wenn es sich dabei streng genommen nur um aromatische Heißgetränke handelt, ist die Bezeichnung Tee mittlerweile eingebürgert und somit auch nicht falsch.

Welchen Tee Sie auch immer genießen, wir begleiten Sie gerne dabei. Stöbern Sie durch unseren Tee-Blog und finden Sie viele tolle Anregungen zur Teezubereitung, viel Interessantes rund um das Getränk, die Geschichte und die Herkunft und nicht zuletzt Informationen, wie eine richtige Teezeremonie durchgeführt wird. Na dann, wohl bekomms!