Mittelasien – Tee nur für den eigenen Gebrauch

Während die meisten Länder Tee nicht nur für den Eigengebrauch herstellen, sondern auch exportieren, ist es in Mittelasien anders. Bevor man näher auf die Tee-Anbaugebiete dort eingeht, sollte man sich erst einmal einen Überblick verschaffen, was alles zu Mittelasien, oder auch Zentralasien genannt, gehört. Überwiegend sind das die Länder der ehemaligen Sowjetunion, also unter anderem […]

Japan – Teeanbau fast im ganzen Land

Betrachtet man sich die Teeanbaugebiete von Japan, dann muss man feststellen, dass bis auf den Norden nahezu im ganzen Land Tee angebaut wird. Die drei größten und wichtigsten Anbaugebiete sind Kagoshima, das sich ganz im Süden auf der Insel Kyushu befindet, Shizuoka, das westlich von Tokio zu finden ist, und Mie, das in der südlichen […]

China – Jahrtausende alte Teetradition

China ist ja bekanntlich das Land des Tees. Dort wurde bereits mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt Tee angebaut – die Chinesen wussten eben schon damals, was gut war. Nun ist es in den meisten Ländern so, dass der Tee nach seinem Anbaugebiet benannt wird. Assam, Darjeeling und auch Ceylon sind nur drei Beispiele davon. Die […]

Indien – das Teeanbaugebiet Nummer 1

Zwar kommt der Tee ursprünglich aus China, noch dazu ist China größer, aber dennoch ist es heute so, dass Indien Exportland Nummer 1 ist, wenn es um Tee geht. Indischer Tee wächst das ganze Jahr über, das macht Indien wohl auch zum Spitzenreiter – dem Klima sei Dank. Denn wir wissen ja, dass Tee nur […]

Kräutertee – gesund sind sie alle

Wer erinnert sich nicht mit Grausen an seine Kindheit, vor allem dann, wenn man krank war. Denn dann kam Mutter immer mit ganz tollen Ideen um die Ecke und kredenzte einem einen leckeren Kamillen-, Fenchel- oder auch Salbeitee. Dass man den so gar nicht trinken wollte, sah Muttern dann nicht ein, schließlich sei er ja […]

Tee genießen: Im Beutel oder lieber lose?

Der Teebeutel ist eine prima Erfindung für den Tee zwischendurch. Man muss nicht lange mit Teesieben hantieren oder gar die losen Blätter aus dem Wasser fischen. Man hängt einfach den Teebeutel in die Tasse oder die Kanne und gießt Wasser drauf. Danach nur noch herausnehmen und fertig ist das aromatische Heißgetränk. Dabei heißt es doch […]

Ich habe gekocht - es gibt Tee

Diesen alten Kalauer kennen wir alle, oder? Dabei ist das Kochen bzw. Aufbrühen von Tee - zumindest dann, wenn man es richtig macht - schon auch eine Kunst für sich. Nicht umsonst haben die Chinesen die Teezeremonie erfunden.

Getrunken wird Tee auf der ganzen Welt. Ob kalt oder heiß, ob als Schwarztee, als Grüntee oder als Früchte- und Kräutertee, ob mit Milch, mit Zucker, mit beidem oder ganz ohne - Tee geht immer. Hätte man vor dem Jahr 1800 einen Tee geordert, hätte man wohl nur unverständliche Blicke erhalten. Denn der Begriff kam erst Mitte des 17. Jahrhundert durch die Brüder Grimm auf. Zumindest stand das Wort - damals noch als "Thee" geschrieben - im Deutschen Wörterbuch. Im Vergleich zum chinesischen Wort "chá" klingt "Tee" nicht einmal ähnlich. Wie also diese Wortschöpfung? Nun, das liegt an diesem chinesischen Schriftzeichen:

Die minnanische Aussprache (die Min-Sprache wurde vor allem in der Provinz Fujian gesprochen) war dem heutigen Wort Tee sehr ähnlich. Sie wurde für alle Länder in Westeuropa verwendet, in die die Teepflanze damals auf dem Seeweg exportiert wurde. Länder wie Russland oder die Türkei, die den Tee stattdessen auf dem Landweg erhielten, sprachen den Tee als "chá" aus. Hier lag der Ursprung übrigens im Wort "tschaje" (cháyè), das so viel heißt wie Teeblätter. Und schon schließt sich der Kreis zu unserem Seitennamen und Sie wissen, welche Bedeutung das Wort Tschaje hat.

Dass Tee seinen Ursprung in China hat, wissen wohl die meisten. Wie aber wurde er entdeckt? Es gibt wohl ganz unterschiedliche Geschichten und wie es tatsächlich war, werden wir wohl kaum mehr erfahren. Dennoch möchten wir Ihnen eine kleine Legende erzählen, die wir sehr schön finden:

"Einst gab es einen indischen Prinzen mit Namen Dharma, der in China die Lehren des Buddhismus verkünden wollte. Dabei legte er ein Gelübde ab, bei dem er neun Jahre lang nicht schlafen wollte. Nach drei Jahren überkam ihm eine leichte Müdigkeit, als er ein paar Blätter eines Strauches pflückte und diese kaute. Da es sich dabei um eine wilde Teepflanze handelte, wirkte das darin enthaltene Koffein sehr schnell und die Müdigkeit verschwand. So konnte er auch die restlichen sechs Jahre ohne Schlaf überstehen. Da die Blätter zudem sehr gut schmeckten, brühte er sie in Wasser auf - der Tee war erfunden."

Wer heute Tee trinkt, der meint nicht immer das Getränk, das auch aus der Teepflanze oder dem Teebaum gemacht wird. Denn wenn man es streng nimmt, dann gibt es nur 6 Teesorten:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Gelber Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong
  • Pu Erh

Diese Sorten sind - wenn wir so wollen - der echte Tee, nur das Herstellungsverfahren ist anders. Wenn wir von Tee sprechen, meinen wir aber auch Kräutertees, Früchtetees, Mate-Tee, Rooibos und viele mehr. Auch wenn es sich dabei streng genommen nur um aromatische Heißgetränke handelt, ist die Bezeichnung Tee mittlerweile eingebürgert und somit auch nicht falsch.

Welchen Tee Sie auch immer genießen, wir begleiten Sie gerne dabei. Stöbern Sie durch unseren Tee-Blog und finden Sie viele tolle Anregungen zur Teezubereitung, viel Interessantes rund um das Getränk, die Geschichte und die Herkunft und nicht zuletzt Informationen, wie eine richtige Teezeremonie durchgeführt wird. Na dann, wohl bekomms!