Darjeeling Tee Zubereitung – eine Philosophie für sich

Wir haben ja schon gelernt: Beim Darjeeling gibt es feine Unterschiede! Unter anderem werden die verschiedenen Erntezeitpunkte nicht nur unterschiedlich benannt, der Tee schmeckt auch anders. Mal milder, mal kräftiger, mal blumiger, mal abgerundet. So sind die beiden besten Sorten des Darjeeling der First Flush, der von Ende Februar bis Ende April geerntet wird, und […]

Der Skoon – das wilde Erlebnis Südafrikas

Auf unserer heutigen Tee-Reise zieht es uns nach Südafrika. Denn nur dort wächst der Rooibos in den Cederbergen, rund 200 Kilometer von Kapstadt entfernt. Zwar haben andere Teenationen immer wieder versucht, den Rooibos auch in ihren Ländern anzubauen, bisher vergeblich. Zum einen mag das an den besonderen klimatischen Verhältnissen liegen, zum anderen aber sicherlich an […]

Grüner Darjeeling – gar nicht mal so grün

Auch wenn man sich im Teebereich noch nicht so auskennt, ein paar Sorten wird man mit Sicherheit schon mal gehört haben. Der Darjeeling ist eine davon. Da wird man wohl auch noch zusammenbekommen, dass dieser aus der Region um die gleichnamige indische Stadt kommt. Dass der Tee aber auch noch unterteilt wird, das wissen die […]

Yin Zhen – einer der besten Weißen Tees

So genau sieht man sich die gekauften Teeblätter in der Regel ja nicht an, um sagen zu können, was da nun genau drin ist und wie die Verarbeitung des jeweiligen Tees vonstatten ging. Zumindest tut das kein Gelegenheitstrinker und sicherlich auch keiner, der täglich zum Tee greift. Ab und an ist es aber doch ganz […]

Teezeremonie in Japan – mehr als nur einfach Tee trinken

Während man die Teezeremonien in anderen Ländern durchaus mal variieren kann, ist die japanische Teezeremonie an feste Regeln gebunden. Der Grund: Mit dem Teegenuss möchte man den Teilnehmern auch die Möglichkeit zur inneren Einkehr bieten. Solche Teezeremonien finden in der Regel in Teehäusern statt, die sehr spartanisch eingerichtet sind und dauern nicht selten mehrere Stunden. […]

Darjeeling – bestes Aroma bei First Flush und Second Flush

Beim Darjeeling, der nach der gleichnamigen indischen Stadt benannt ist, handelt es sich um den wohl renommiertesten Tee auf der Welt. Zwar kann es sich dabei auch um Grünen, Weißen oder Oolong-Tee handeln, meist ist aber eine Verbindung aus Oolong- und Schwarzem Tee gemeint. Er gilt als einer der hochwertigsten Tees überhaupt. Darjeeling – eines […]

Ich habe gekocht - es gibt Tee

Diesen alten Kalauer kennen wir alle, oder? Dabei ist das Kochen bzw. Aufbrühen von Tee - zumindest dann, wenn man es richtig macht - schon auch eine Kunst für sich. Nicht umsonst haben die Chinesen die Teezeremonie erfunden.

Getrunken wird Tee auf der ganzen Welt. Ob kalt oder heiß, ob als Schwarztee, als Grüntee oder als Früchte- und Kräutertee, ob mit Milch, mit Zucker, mit beidem oder ganz ohne - Tee geht immer. Hätte man vor dem Jahr 1800 einen Tee geordert, hätte man wohl nur unverständliche Blicke erhalten. Denn der Begriff kam erst Mitte des 17. Jahrhundert durch die Brüder Grimm auf. Zumindest stand das Wort - damals noch als "Thee" geschrieben - im Deutschen Wörterbuch. Im Vergleich zum chinesischen Wort "chá" klingt "Tee" nicht einmal ähnlich. Wie also diese Wortschöpfung? Nun, das liegt an diesem chinesischen Schriftzeichen:

Die minnanische Aussprache (die Min-Sprache wurde vor allem in der Provinz Fujian gesprochen) war dem heutigen Wort Tee sehr ähnlich. Sie wurde für alle Länder in Westeuropa verwendet, in die die Teepflanze damals auf dem Seeweg exportiert wurde. Länder wie Russland oder die Türkei, die den Tee stattdessen auf dem Landweg erhielten, sprachen den Tee als "chá" aus. Hier lag der Ursprung übrigens im Wort "tschaje" (cháyè), das so viel heißt wie Teeblätter. Und schon schließt sich der Kreis zu unserem Seitennamen und Sie wissen, welche Bedeutung das Wort Tschaje hat.

Dass Tee seinen Ursprung in China hat, wissen wohl die meisten. Wie aber wurde er entdeckt? Es gibt wohl ganz unterschiedliche Geschichten und wie es tatsächlich war, werden wir wohl kaum mehr erfahren. Dennoch möchten wir Ihnen eine kleine Legende erzählen, die wir sehr schön finden:

"Einst gab es einen indischen Prinzen mit Namen Dharma, der in China die Lehren des Buddhismus verkünden wollte. Dabei legte er ein Gelübde ab, bei dem er neun Jahre lang nicht schlafen wollte. Nach drei Jahren überkam ihm eine leichte Müdigkeit, als er ein paar Blätter eines Strauches pflückte und diese kaute. Da es sich dabei um eine wilde Teepflanze handelte, wirkte das darin enthaltene Koffein sehr schnell und die Müdigkeit verschwand. So konnte er auch die restlichen sechs Jahre ohne Schlaf überstehen. Da die Blätter zudem sehr gut schmeckten, brühte er sie in Wasser auf - der Tee war erfunden."

Wer heute Tee trinkt, der meint nicht immer das Getränk, das auch aus der Teepflanze oder dem Teebaum gemacht wird. Denn wenn man es streng nimmt, dann gibt es nur 6 Teesorten:

  • Schwarzer Tee
  • Grüner Tee
  • Gelber Tee
  • Weißer Tee
  • Oolong
  • Pu Erh

Diese Sorten sind - wenn wir so wollen - der echte Tee, nur das Herstellungsverfahren ist anders. Wenn wir von Tee sprechen, meinen wir aber auch Kräutertees, Früchtetees, Mate-Tee, Rooibos und viele mehr. Auch wenn es sich dabei streng genommen nur um aromatische Heißgetränke handelt, ist die Bezeichnung Tee mittlerweile eingebürgert und somit auch nicht falsch.

Welchen Tee Sie auch immer genießen, wir begleiten Sie gerne dabei. Stöbern Sie durch unseren Tee-Blog und finden Sie viele tolle Anregungen zur Teezubereitung, viel Interessantes rund um das Getränk, die Geschichte und die Herkunft und nicht zuletzt Informationen, wie eine richtige Teezeremonie durchgeführt wird. Na dann, wohl bekomms!