Masala Chai: der indische Gewürztee

    Sicherlich ist Ihnen schon einmal das Wort Chai begegnet. Gerade dann, wenn man zu den Teeliebhabern gehört. Nun könnte man meinen, dass Chai ein ganz besonderer Tee ist oder gar eine neue Teesorte. Weit gefehlt! Ist von Chai die Rede, dann ist damit einfach nur Tee gemeint, denn nichts anderes heißt das Wort übersetzt. Es kommt vom chinesischen „chá“ und bezeichnet schlicht und einfach einen Schwarztee.

    Masala Chai

    © joanna wnuk – Fotolia.com (#42049708 – Masala chai) Masala Chai ist ein indischer Gewürztee.

    Nun gibt es aber das Wort Chai auch mit einem Zusatz, dann heißt es Masala Chai. Und plötzlich wird aus dem gewöhnlichen Schwarztee ein indischer Gewürztee. Dem Schwarztee werden Milch, Zucker und eben eine Gewürzmischung beigefügt, sodass ein aromatisches Getränk entsteht, das mittlerweile nicht nur in Asien verbreitet ist, sondern auch seinen Weg zu uns gefunden hat. Hierzulande stolpert man dann zum Beispiel über Begriffe wie Chai Latte, also einen Schwarztee mit aufgeschäumter Milch.

    Bei der Chai Zubereitung ist man sehr frei und kann hier nach Lust und Laune seinen Tee würzen. So kann jeder selbst entscheiden, welche Gewürze er verwenden möchte. Obligatorisch sind das Muskat, Nelken, Zimt, Kardamom, Lorbeerblätter, Ingwer und Pfefferkörner. Variieren erlaubt. Auch was die eigentliche Zubereitung angeht, ist keine spezielle Form vorgeschrieben. Am häufigsten werden die Gewürze im Wasser aufgekocht, erst danach kommt der Tee dazu, zum Schluss Milch und Zucker. Aber es spricht auch nichts dagegen, erst den Tee aufzubrühen, um anschließend die Gewürze zuzugeben. Das Besondere bei der Chai Zubereitung ist, dass der Tee zweimal aufgekocht werden sollte, damit die Gewürze auch Ihr Aroma verteilen können.