Pai Mu Tan – die weiße Pfingstrose

    Sicherlich stellt man sich unter einer Pfingstrose erst einmal etwas anderes vor, als eine Teesorte. Doch der Pai Mu Tan, eine der bekanntesten und beliebtesten weißen Teesorten, heißt auf Deutsch nun mal weiße Pfingstrose. Also bitte nicht mit der Blume verwechseln, die in unseren Gärten zu finden ist. Auch wird dieser Weiße Tee oft als Pai Mu Tan silver needle bezeichnet. Warum dies so ist, wird klar, wenn man sich die getrockneten Teeblätter und Knospen einmal ansieht. Sie sind lang, dünn und haben einen weiß- bis silberfarbenen Flaum. Ursprünglich kommt er aus China, genauer aus der Region Fujian, wird mittlerweile aber auch in anderen Teilen der Erde angebaut.

    Pai Mu Tan Weißer Tee

    © Poolkaks | Dreamstime.com (#9389086 – White Tea in transparent cup. Teapot, aroma.) Der Pai Mu Tan ist ein Weißer Tee, der ursprünglich aus China stammt.

    Geerntet wird der Pai Mu Tan zum ersten Mal im März. Danach folgen weitere Pflückperioden und zwar im Mai und dann noch mal im Sommer und im Herbst. Je nach Erntezeitpunkt gehen die Geschmacksrichtungen von zartbitter über feinherb und leicht rauchig bis zu einer blumigen Note, im Nachgeschmack ist er leicht süßlich. Wollte man ihn mit anderen Teearten vergleichen, dann liegt er geschmacklich wohl zwischen Oolong und Grüntee.

    Die Zubereitung von Pai Mu Tan ist sehr einfach und ähnlich wie beim Grünen Tee. Pro Tasse reicht ein Teelöffel Tee aus. Dieser wird mit nicht kochendem, ca. 85 Grad heißem Wasser übergossen. Anschließend den Tee ca. zwei Minuten ziehen lassen (in der Kanne kann die Ziehzeit bis zu fünf Minuten dauern). Wenn man möchte, kann man den Pai Mu Tan auch mehrmals aufgießen. Der Pai Mu Tan enthält übrigens Koffein und Theophyllin, das bei Erkrankungen der Bronchien lindernd wirkt.

     

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