Bancha Tee – der „gewöhnliche“ Tee

Bancha

© og-vision | istockphoto.com (#1238488 – Green Tee) Der japanische Bancha ist eher ein Alltagstee, der auch gerne zum Essen getrunken wird.

Es gibt Tees, die sind qualitativ hochwertig und dann gibt es welche, die eher bei den gewöhnlichen Tees einzuordnen sind, weshalb sie aber noch lange nicht minderwertig sind. Bancha ist dann doch eher eine Teesorte, die zu den gewöhnlichen Tees gehört. Was auch der Name schon sagt, denn während „cha“ mit Tee zu übersetzen ist, heißt „ban“ gewöhnlich. Das bedeutet, dass er bei den Japanern zum Essen getrunken wird.

Bancha Tee gehört zu den Grünen Tees und hat seinen Ursprung in Japan. Geerntet wird er im Juni und dann noch einmal im August. Hierbei werden die Blätter verwendet, die nach der Pflückung des Sencha Tees wachsen. Schon allein deshalb ist er von der Qualität her dem Sencha sehr ähnlich. Ebenso wie der Sencha wird auch der Bancha Tee als Alltagstee getrunken und kann bedenkenlos auch Kindern gegeben werden. Zu finden sind in ihm sehr viele Gerbstoffe, Koffein ist dagegen sehr wenig enthalten. Zwar ist der Bancha Tee reich an Kalzium und Eisen, aufgrund der Bestandteile, die im Tee zu finden sind, können diese allerdings nur in geringen Mengen vom Körper aufgenommen werden. Der Bancha ist sehr weich im Geschmack, schmeckt sehr frisch und ein wenig grasig. Gesund ist er allemal, so kann er den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken.

Die Bancha Tee Zubereitung ist denkbar einfach. Auf eine Tasse kommt ein Teelöffel Grüner Tee, der mit Wasser, das eine Temperatur von ca. 80 Grad hat, übergossen wird. Vorher ist das Wasser zu kochen und dann ca. eine Minute abkühlen zu lassen. Ziehen sollte er dann nicht länger als drei Minuten.

 

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