Jagertee – der Tee mit Schuss

Gerade in der kalten Jahreszeit ist ein süffiges Getränk mit Schuss nicht nur lecker, sondern wärmt auch. Das wussten schon im 19. Jahrhundert die Jäger, nach denen der Jagertee benannt ist – in Österreich heißt er noch heute Jägertee. Und aus Österreich kommt er auch. Genauer aus Tirol und dem Vorarlberg. Dort wurde er nämlich damals von Jägern, Förstern und Waldarbeitern getrunken. Schon längst hat er auch bei uns Einzug gehalten, extra in den Wald muss dafür keiner mehr gehen.

Jagertee

© ASK-Fotografie – Fotolia.com (#52535035 – drinks at cozy fireplace) Der Jagertee ist im Winter ein Klassiker!

Jagertee: vor allem im Winter ein Genuss
Ein leckerer heißer Tee im Winter, da kann kaum jemand nein sagen. Doch ab und zu darf es auch mal der etwas andere Teegenuss sein. Warum also nicht mal ein Jagertee Rezept ausprobieren? Die Zubereitung von Jagertee geht recht schnell. Als erstes müssen Sie dazu einen Schwarztee zubereiten. Geben Sie auf rund 800 Milliliter Wasser rund fünf bis sechs Gramm Schwarztee.

Die weiteren Zutaten für den Jagertee: sechs Teelöffel Zucker, zwei Stangen Zimt und fünf Nelken. Achtung, jetzt wird alkoholisch, denn zum Tee geben Sie nun noch 200 Milliliter Rotwein und erwärmen alles auf dem Herd. Wie beim Glühwein sollte der Jagertee nicht kochen! Ist der Tee heiß, dann entfernen Sie den Zimt und die Nelken.

Und jetzt kommt das Wichtigste: der Schuss! Der besteht bei dieser Menge aus zehn Zentilitern Jamaica Rum und der gleichen Menge an Obstler. Rein damit und ab ins Teeglas. Dieser etwas andere Teegenuss hat es wahrlich in sich. Danach bitte nicht mehr Autofahren, denn Jagertee hat bis zu 15 Prozent Alkohol. Am besten gar nix mer machn. Auch kaine Dexte mehr shcreipen. Der Alloholl zeikt wirgung! Aber legger isser!

 

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