Taiwan – Teekenner seit mehr als 350 Jahren

    Teeanbaugebiete Formosa

    © Juanmonino | istockphoto.com (#7036873 – Monkey ausgewählte Oolong-Tee) Auch die Insel Taiwan verfügt über Teeanbaugebiete und ist bekannt für seinen hervorragenden Oolong Tee, wie beispielsweise den Dong Ding.

    Taiwan ist ja im Vergleich zu China eine kleine Insel, die im Südosten de Pazifiks zu finden ist. Sieht man sich die Teeanbaugebiete in China an, dann liegen diese unweit der Küstenregionen im Süden und Osten des Landes, der Weg nach Taiwan ist also nicht sehr weit. Da es Tee auf Taiwan erst seit dem Jahr 1650 gibt, stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie der dahin kam? Wie das auch in anderen Ländern so ist, haben hier Auswanderer die Samen mitgebracht und dort kultiviert. Deswegen ist Taiwan auch bekannt für seinen hervorragenden Oolong Tee, den es ursprünglich nur in China gegeben hat.

    Die Insel Taiwan verfügt über drei Hauptanbaugebiete für Tee: Yu-Shan, Ali-Shan und Nantou. Dort wird vor allem im Hochland der schon genannte Oolong angebaut. Darunter sind Sorten wie Jin Shan Cha, Tikuanyin und auch Dong Ding zu finden. Am bekanntesten ist aber wohl der Formosa, der ebenfalls zu den Grüntees – wie auch der Oolong – gehört. Da wir ja gelernt haben, dass die Tees meistens nach den Anbaugebieten benannt werden, ist das in Taiwan wieder mal anders. Denn ein Anbaugebiet mit dem Namen Formosa sucht man vergeblich. Kramt man aber etwas in der Geschichte der Insel, dann stellt man fest, dass diese früher nicht Taiwan, sondern Formosa hieß – daher also der Name.

    Wie auch in Indien, so wird in Taiwan der Tee meist noch in Familienbetrieben angebaut, geerntet und weiterverarbeitet. Exportiert wird natürlich, aber auch selbst genossen! Bei den Teezeremonien spielt allerdings nicht nur der Geschmack, sondern auch der Geruch des Getränks eine ganz besondere Rolle.

     

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