Teegärten – die besten Tees für den besten Geschmack

    Tees werden nach den Regionen benannt, aus denen sie kommen. So darf man einen Darjeeling-Tee nur so nennen, wenn er auch tatsächlich aus der nordindischen Region stammt. In diesen Gebieten gibt es oft schon seit vielen Jahrhunderten Teeplantagen, die entweder von den Ureinwohnern angelegt wurden oder von Kolonisten, wie den Briten. Solche Plantagen werden auch Teegärten genannt und stehen für eine besonders hohe Qualität der Tees. Allerdings kommt es dabei auch auf die Verarbeitung an. Wer nicht jeden x-beliebigen Tee trinken möchte, der sollte auf die Herkunft achten.

    Teegärten

    © ub-foto – Fotolia.com (#42325124 – Teeplantage, Camellia Sinensis) Tees, die aus Teegärten stammen, haben eine besonders hohe Qualität.

    Teegärten – so alt wie der Tee selbst
    Wie wir wissen, bauen die Chinesen mindestens seit dem 3. Jahrhundert vor Christus Tee selbst an. Weitere Länder folgten. Damit der Tee auch beste Bedingungen für den Anbau erhielt, wurden Teegärten erschaffen, um so eine hervorragende Qualität zu bekommen. Die Teegärten haben dabei eigenständige Namen, die sich meist vom jeweiligen Gebiet bzw. dem Berg, wo sich der Teegarten befindet, ableiten lassen.

    Wer schon mal nach Teegärten im Internet gesucht hat, der wird vermutlich auf eine weitere Bedeutung des Wortes gestoßen sein. So werden diese Gärten auch direkt mit der bekannten japanischen Teezeremonie in Verbindung gebracht. In Japan haben viele Teehäuser einen Garten, der in die Zeremonie mit einbezogen wird. Diese Teegärten sind so angelegt, dass sie Ruhe und Abgeschiedenheit ausstrahlen. Auf einer Bank kann der Teilnehmer der Zeremonie im Vorfeld entspannen, ein Wasserstein steht zum Reinigen der Hände bereit. Die Bepflanzung wurde in vielen Fällen so gewählt, dass Bambus und Sträucher eine gewisse Ursprünglichkeit widerspiegeln. Ein Tor symbolisiert den Eingang in eine „andere Welt“, um den Alltag hinter sich zu lassen.

     

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