Formosa Oolong – der Oolong aus Taiwan

Der Name Formosa taucht in zahlreichen Ländern dieser Erde auf. So zum Beispiel in Argentinien, in Brasilien, in Portugal und auch in den Vereinigten Staaten. Und bei vielen Teekennern im Teeregal. Denn es gibt einen Oolong Tee, der Formosa Oolong heißt. Dabei bezieht sich das Wort Formosa auf seine Herkunft, hat mit den genannten Beispielen aber nichts zu tun. Denn Formosa ist bzw. war eine Insel vor der Ostküste Chinas. Diese Insel heißt heute Taiwan und von ihr stammt der beliebte Formosa Oolong.

Formosa Oolong

© der-teeladen-leipzig.de Der Formosa Oolong wird sogar heute noch in Familienbetrieben hergestellt.

Formosa Oolong: ein ganz besonderer Tee
Oolong ist Oolong – könnte man meinen. Wer nicht gerade zu den Teekennern gehört, dem sei so ein Lapsus verziehen, der Genießer aber weiß: Der Formosa Oolong ist vollmundiger im Geschmack, was man im direkten Vergleich mit dem China Oolong deutlich schmeckt. Besonders ist der Formosa Oolong schon deshalb, weil der Legende nach ein Teeplantagenbesitzer bei der Teeernte einst von einem schwarzen Drachen erschreckt worden sein soll, worauf er den gepflückten Tee an Ort und Stelle zurückließ. Erst Tage später traute er sich wieder auf seine Plantage und fand den Tee, der mittlerweile oxidiert war und ein neues Aroma angenommen hatte.

Noch heute wird der Formosa Oolong in Familienbetrieben hergestellt, wobei er per Hand gepflückt wird. Das macht ihn zu einem der besonderen Teesorten. Für die Formosa Oolong Zubereitung benötigt man rund acht bis zehn Gramm Teeblätter, also weniger als bei anderen Tees. Dies hat den Grund, dass der Formosa Oolong sehr ergiebig ist. Aufgegossen werden sollte der Tee mit Wasser, das eine Temperatur von 70 bis 90 Grad hat, keinesfalls sollte es kochen. Wenn das Wasser gefiltert wurde und somit kalkarm ist, ist der Geschmack noch intensiver. Die Formosa Oolong Ziehzeit beträgt ca. drei Minuten. Mehrere Aufgüsse sind möglich, dann verlängert sich die Ziehzeit entsprechend.

 

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