Lapacho-Tee – der Tee der Indianer

Der Lapacho-Tee ist so ganz anders als die „gewöhnlichen“ Teesorten, die aus der Teepflanze hergestellt werden. Aber wie wir ja wissen, haben auch andere Tees ihre Berechtigung, siehe Kräutertees, Früchtetees etc. Nicht jeder Tee muss also zwangsläufig aus der Thea Camellia hergestellt sein. Und noch ein großer Unterschied ist zu den bekannten Tees zu erkennen: Kommen diese nämlich meist aus Ländern wie China, Indien oder Japan, kommt der Lapacho-Tee aus Mittel- und Südamerika.

Lapacho-Tee

© cirquedesprit – Fotolia.com (#40659566 – Lapachotee) Der Lapacho-Tee wird nicht etwa aus der Teepflanze gewonnen, sonndern aus der Innenrinde eines Laubbaums.

Lapacho ist ein Laubbaum, der bis zu 35 Meter hoch wird und in der Blütezeit rosa, gelb oder weiß blüht. Man kennt ihn auch unter der Bezeichnung „Baum des Lebens“, was auf die gesundheitliche Wirkung hinweist – dazu aber gleich noch mehr. Nun könnte man annehmen, dass man während dieser Blütezeit den Tee gewinnt. Weit gefehlt, denn Lapacho-Tee wird aus der Innenrinde gewonnen. Blüten und Blätter bleiben hier also außen vor.

Lapacho-Tee: Ein Hoch auf die Gesundheit
Vielen Tees wird eine gesundheitsfördernde, wenn nicht sogar heilende Wirkung nachgesagt. Hier reiht sich der Lapacho-Tee ganz oben mit ein. Schon für die Indianer war der Tee ein Allrounder in Sachen Gesundheit. Nicht ohne Grund wird der Lapacho-Tee auch als Indianertee bezeichnet.

Zwei besondere Eigenschaften des Lapacho-Tees möchten wir hervorheben. Zum einen soll er eine schmerzlindernde Wirkung haben, zum anderen ist er reich an Sauerstoff, was dazu führt, dass die Anzahl der roten Blutkörperchen gesteigert wird. Weitere Eigenschaften des Lapacho-Tees sind unter anderem:

  • entzündungshemmend
  • blutdruckregulierend
  • fiebersenkend
  • wundheilend
  • pilztötend
  • entgiftend

Auch wenn die Wirkung des Tees medizinisch nicht belegt und anerkannt ist, wird er bei vielen Erkrankungen immer wieder erfolgreich angewandt. Dazu zählen zum Beispiel Allergien, Arthritis, Diabetes, Fußpilz, Gürtelrose, Krebs, Migräne, Neurodermitis, Pilzerkrankungen, Rheuma und auch Zahnfleischentzündungen.

Lapacho-Tee – der Genuss-Tee
Neben den vielen positiven Eigenschaften kann der Lapacho-Tee aber auch einfach nur deshalb getrunken werden, weil er schmeckt. Der Geschmack ähnelt ein wenig dem Rooibostee, er schmeckt erdig mit einer leichten Vanillenote. Natürlich kann er auch mit Aromen wie etwa Lemongras, Orange, Sanddorn, Zitrone oder Ingwer verfeinert werden. Gerne wird er als Tee vor dem Zubettgehen getrunken. Er enthält keinerlei Koffein, dafür aber Kalium und Eisen.

Bei der Lapacho-Tee Zubereitung verhält es sich ein wenig anders als bei anderen Teesorten. Auf einen Liter kochendes Wasser werden ein bis zwei Esslöffel Lapacho-Tee gegeben, danach wird der Tee ca. fünf Minuten gekocht. Jetzt wird die Kochplatte ausgeschaltet und die Lapacho-Tee Ziehzeit beginnt. Diese liegt bei 15 bis 20 Minuten. Nun nur noch den Tee durch ein Sieb gießen und schon kann der Genuss beginnen.

 

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