Teegenuss – Wasser ist nicht gleich Wasser

Würde ich mal in die Runde fragen, welches Wasser zum Tee genommen wird, die meisten würden wohl sagen: Leitungswasser. Ist natürlich naheliegend, doch so einfach kommt man nicht davon, wenn der Tee auch gut schmecken soll. Denn vor allem Kalk im Teewasser kann den Geschmack zunichte machen. Sagen wir es doch mal so: Optimales Teewasser ist kalkarm, mineralstoffreich und sauerstoffhaltig. Normalerweise hat unser Leitungswasser diese Eigenschaften, es kann aber regional bedingt auch schlechtere Qualität haben, sprich härter sein. Um sicher zu gehen, dass der Teegenuss nicht beeinträchtigt wird, kann man das Wasser durch einen Tisch- oder Wasserfilter laufen lassen. So wird es weicher und lässt die Inhaltsstoffe im Tee besser entfalten.

Optimales Teewasser

© iLexx | istockphoto.com (#17732854 – Eingießen von Wasser) Für den optimalen Teegenuss ist auch das Teewasser ausschlaggebend.

Ein Zeichen für zu hartes Wasser ist im Übrigen auch der sogenannte Teestein, auch Teehaut genannt. Der bildet sich an der Oberfläche des Tees, sieht aus wie eine kristalline, glänzende Schicht und wird deswegen als dünne Haut beschrieben. Gesundheitlich ist der Teestein völlig unbedenklich, nur der Geschmack kann darunter leiden, weil die Gerbstoffe des Tees mit Kalzium- und Magnesiumionen reagieren.

Teewasser kann statt aus der Leitung natürlich auch aus der Flasche kommen. Dies ist dann aber nur etwas für den dickeren Geldbeutel, denn auch beim Wasser aus der Flasche sollte man auf gewisse Dinge achten. So ist es für den Geschmack von Vorteil, wenn das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff angereichert wurde und wenn wenig Natrium, Kalzium und Magnesium darin enthalten ist. Aber ab und zu kann man sich das durchaus mal leisten, oder?

 

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