Ceylon Tee – ein Abstecher nach Sri Lanka

Bis 1972 hieß Sri Lanka, die Insel vor der Südostküste Indiens, Ceylon, dann wurde das Land in Sri Lanka umbenannt. Viel erinnert heute nicht mehr an den alten Namen. Vielleicht noch der Ceylon Zimt, naja, und natürlich der Ceylon Tee. Den Namen hat man nicht angepasst. Da Tee ja überwiegend in Asien vorkommt, könnte man davon ausgehen, dass man in Sri Lanka schon viele Jahrhunderte Tee anbaut – dem ist allerdings nicht so.

Ceylon Tee

© blowbackphoto | istockphoto.com (#1109993 – Sri Lanka: Verkostung die Tee) Ceylon Tee ist Bestandteil zahlreicher englischer Teemischungen und wird zumeist als Schwarztee verwendet.

Erst seit 1870 gibt es dort den Ceylon Tee. Dieser wurde mehr oder weniger aus der Not heraus kreiert, denn damals befiel eine Rotpilzseuche die Kaffeepflanzen, die dort überwiegend angebaut wurden, und vernichtete die Ernte. Der Schotte James Taylor versuchte es deshalb mit Tee – und siehe da, es klappte. Einem Schotten ist es also zu verdanken, dass wir heute den leckeren Ceylon Tee trinken können.

Angebaut wird er vorwiegend in den Anbaugebieten Dimbula, Nuwara Eliya und Uva. Am besten wachsen die Teepflanzen in einer Höhe von 1.200 Metern, da dort die Luftfeuchtigkeit und auch die Niederschläge optimal sind. Geerntet wird zwischen Dezember und März. Verwendet wird der Ceylon Tee als Schwarzer Tee, manchmal auch als Grüner Tee, zudem kommt er in zahlreichen englischen Teemischungen vor.

Charakteristisch ist der herbe, würzige und kräftige Geschmack des Tees, der ein leichtes Zitronenaroma hat. Die Ceylon-Tee Zubereitung ist sehr einfach. Auf einen Liter Wasser kommen ca. zwölf Gramm Teeblätter. Das Wasser sollte beim Übergießen kochen. Danach lässt man den Tee zwei Minuten ziehen. Da der Tee sehr ergiebig ist, kann er auch mehrmals aufgegossen werden.

 

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