Grüner Darjeeling – gar nicht mal so grün

Auch wenn man sich im Teebereich noch nicht so auskennt, ein paar Sorten wird man mit Sicherheit schon mal gehört haben. Der Darjeeling ist eine davon. Da wird man wohl auch noch zusammenbekommen, dass dieser aus der Region um die gleichnamige indische Stadt kommt. Dass der Tee aber auch noch unterteilt wird, das wissen die wenigsten. Grüner Darjeeling beispielsweise ist ein Tee, der seinen Namen durch seine Farbe erhalten hat. Allerdings wird man feststellen, dass der Tee gar nicht so grün ist, wie es der Name vermuten lässt. Im Gegensatz zu den anderen Sorten, beispielsweise dem schwarzen Darjeeling, ist er aber doch recht grün geraten.

Grüner Darjeeling Tee

© KMNPhoto | istockphoto.com (#13245852 – Tee) Grüner Darjeeling wird nicht fermentiert.

Die Farbe des aufgebrühten Tees spielt daher eher eine untergeordnete Rolle, wenngleich grüner Darjeeling das Merkmal hat, schnell bitter zu werden. Aus diesem Grund sollte man ihn auch nicht allzu lange ziehen lassen. Die Grüner Darjeeling Zubereitung ist ideal, wenn die Wassertemperatur 80 Grad aufweist. Die Ziehzeit sollte drei bis fünf Minuten betragen. Alternativ kann man die Wassertemperatur bei 70 Grad halten und den Tee dafür etwas länger ziehen lassen, das aber ist reine Geschmackssache.

Grüner Darjeeling wird – im Gegensatz zum schwarzen – nicht fermentiert, das heißt, er wird nicht durch Oxidation verändert. Das charakterisiert auch seinen milden, frischen und zartbitteren Geschmack. Wer auf Qualität achten möchte, dem sei folgendes nahegelegt: Wenn auf der Packung Grüner Darjeeling FTGFOP1 zu finden ist, dann darf man von einer sehr guten Qualität ausgehen. Die Buchstaben bedeuten „Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe“, die Zahl 1 steht für die höchste Güteklasse. Es handelt sich somit um einen grünen Darjeeling feinsten Blattgrades mit gleichmäßiger Sortierung.

 

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