Der Skoon – das wilde Erlebnis Südafrikas

Auf unserer heutigen Tee-Reise zieht es uns nach Südafrika. Denn nur dort wächst der Rooibos in den Cerderbergen, rund 200 Kilometer von Kapstadt entfernt. Zwar haben andere Teenationen immer wieder versucht, den Rooibos auch in ihren Ländern anzubauen, bisher vergeblich. Zum einen mag das an den besonderen klimatischen Verhältnissen liegen, zum anderen aber sicherlich an der Beschaffenheit des Bodens. Nun ist der Rooibos damit schon etwas Besonderes, noch ein Stück weit mehr Beachtung findet aber der Skoon.

Skoon Rotbusch

© MSPhotographic | istockphoto.com (#18512882 – Rooibos Tea) Der Skoon, eine besondere Art des Rooibos, wächst wild und wird nicht angebaut.

Beim Skoon handelt es sich um eine ganz spezielle Art des Rooibos, die ebenfalls nur hier vorkommt. Das wirklich besondere ist, dass der Skoon nicht angebaut wird, sondern dort wild wächst. Das macht ihn so einzigartig, weil er nicht mit Düngemitteln behandelt wird. Da er in schwer zugänglichen Bereichen wächst, ist seine Ernte beschwerlich, die Arbeiter müssen dazu mühsam auf die Berge klettern und per Hand ernten. Nicht umsonst wurde der Name Skoon für den Wild Mountain Rooibos Tee gewählt, denn er bedeutet so viel wie „rein“. Ein Tee, der mit keinen anderen zu vergleichen ist und auch geschmacklich überzeugt.

Der Wild Mountain Rooibos Tee hat eine fruchtig-süße Note, schmeckt nach Karamell und Honig und bietet zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine, Kalzium, Magnesium, Kalium und auch Zink. In Südafrika wurde und wird er sogar als Medizin verwendet, um damit beispielsweise Hautkrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden und Schlafstörungen zu lindern. Auch das Immunsystem kann er wieder aufbauen. Zudem ist er koffeinfrei. Bei der Zubereitung kann er deswegen so lange wie man möchte ziehen, im Schnitt werden für ein optimales Geschmackserlebnis nicht mehr als vier bis fünf Minuten empfohlen. Ein erneuter Aufguss ist ebenfalls möglich.

 

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