Matcha – der etwas andere Grüne Tee

Matcha der etwas andere Tee

© matka_Wariatka | istockphoto.com (#15268329 – Matcha) Matcha kann nicht nur als Tee ein Genuss sein, sondern auch in verschiedenen Süßigkeiten verarbeitet dem Gaumen eine Freude bereiten.

Normalerweise stellt man sich Tee ja so vor, dass man beim Aufbrühen zumindest noch ansatzweise etwas von der Pflanze erkennt, also Teile von Blättern oder Blüten. Beim Matcha ist das anders. Ihn könnte man durchaus mit einem Gewürz verwechseln, so fein wird er gemahlen. Und in der Tat kann man ihn auch als solches zweckentfremden. In erster Linie wird er aber viel und gerne getrunken, vor allem in China und in Japan. Bei uns ist er noch nicht so bekannt, was sich vielleicht noch ändern kann.

Die intensive grüne Farbe, die die gemahlenen Teeblätter haben, ist auch nach dem Aufbrühen noch vorzufinden. Grün heißt ja allzu oft, dass etwas sehr gesund ist. Auch hier ist das so: Matcha hat besonders viel Vitamin A, B, C und E, außerdem viel Karotin. Die charakteristische Farbe erhält der Matcha deswegen, weil er mindestens vier Wochen vor der Ernte beschattet wird. Dadurch verfärben sich seine Blätter dunkelgrün und geben die intensive Farbe. Wurden die Teeblätter geerntet, müssen sie gedämpft, getrocknet und von Steinmühlen zu sehr feinem Pulver gemahlen werden. Erst dann ist es echter Matcha.

Angebaut wird er meist in Asien, die bekanntesten Anbaugebiete sind Hangzhou in China und Uji bzw. Nishio in Japan. Auch Matcha hat eine lange Tradition und wurde wohl schon im 6. Jahrhundert getrunken. Damals noch als Heilpflanze, fand Matcha sogar Anwendung in der ostasiatischen Medizin. Wer Matcha nicht nur als Tee genießen möchte, der findet ihn mittlerweile sogar in Schokolade, Eiscreme und anderen Süßigkeiten.

 

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