Schattentee – der Tee, der einen Schatten hat …

… oder wie darf man die Bezeichnung Schattentee sonst deuten? Ach, vielleicht darf man den Tee nur im Schatten trinken? Nein, natürlich nicht! Als Schattentee werden spezielle Sorten des Grüntees bezeichnet, die vor der Ernte beschattet werden. Warum? Damit zum einen die Blätter ihre satte grüne Farbe behalten und nicht ausbleichen, zum anderen aber auch, damit die Wirkstoffe erhalten bleiben. Zudem hat der Schattentee, der aus Japan kommt, einen ganz besonderen, einzigartigen und unnachahmlichen Geschmack.

Schattentee

© sulupress – Fotolia.com (#24907714 – Japan Gyokuro – Grüner Tee) Der Schattentee wächst nicht nur auf einem ganz besonderen Boden, sondern wird noch per Hand gepflückt.

Schattentee: Sollten Sie mal probieren!
Der Schattentee wird auch gerne als Krönung der japanischen Teekunst bezeichnet. Der Grüntee ist herrlich frisch und hat einen besonders intensiven Geschmack. Besonderheiten dieses Tees im Gegensatz zu den chinesischen Grüntees kann man im direkten Vergleich sofort schmecken. Die Qualität beim japanischen Schattentee ist einfach um einiges höher. Dies liegt daran, dass der Schattentee noch per Hand gepflückt wird und dass er auf einem ganz besonderen Boden wächst, der eigens für diesen Tee ausgewählt wird und für die Kultivierung die richtige Zusammensetzung an Nährstoffen bietet.

Als Schattentee werden die Sorten Gyokuro, Tencha und Kabusecha bezeichnet. Die Teepflanzen werden rund drei Wochen vor der Ernte mit Bambusmatten abgedeckt, sodass keine direkte Sonne mehr an die Pflanze gelangen kann. Gepflückt werden dann ausschließlich die frisch gewachsenen Blätter. Der Schattentee ist kein Tee, den man schnell mal so nebenbei trinkt, in Japan gehört er zu den Luxustees. Das macht sich im Preis bemerkbar: Für 100 Gramm Schattentee kann man gut mal 15 bis 20 Euro hinblättern. Dafür ist aber auch das Geschmackserlebnis einmalig!

 

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