Aromatisierter Tee: dem Geschmack auf der Spur

Für die einen geht aromatisierter Tee gar nicht, andere schwören darauf. Wie immer ist es auch hier eine reine Geschmackssache. Wer den ursprünglichen Geschmack der Teeblätter genießen möchte, der verzichtet gerne auf ein zugesetztes Aroma. Dazu zählen vor allem die Feinschmecker, die schon die kleinsten Qualitätsunterschiede herausschmecken können. Der Gewohnheits- oder Gelegenheitsteetrinker hingegen sucht sich vermutlich – ähnlich wie beim Wein – seine bevorzugten Sorten aus. Und da darf ruhig mal ein aromatisierter Tee dabei sein.

Aromatisierter Tee

© Africa Studio – Fotolia.com (#56450527 – assortment of dry tea in spoons, on wooden background) Aromatisierter Tee ist nicht jedermanns Geschmack.

Naturaroma vs. künstliches Aroma
Schwarzer Tee, Grüner Tee, Weißer Tee – sie alle haben ihren ganz eigenen Geschmack. Den Unterschied schmeckt man vor allem durch die Qualität. Diese Qualität spielt bei einem aromatisierten Tee eher eine untergeordnete Rolle, da der Tee hier nur Trägermaterial für das Aroma ist. Möglich sind natürliche, aber auch naturidentische Aromen, die industriell hergestellt werden. Künstliches Aroma ist so manchem Teekenner ein Dorn im Auge – möchte man allerdings eine Geschmacksrichtung haben, die in der Natur so nicht vorkommt, beispielsweise Mandel, Erdbeere oder Schokolade, dann muss man wohl zu diesen aromatisierten Tees greifen. Alle anderen verwenden natürliche Aromen.

Dazu zählen vor allem der Jasmintee und der Rosentee. Diese beiden, wohl bekanntesten Vertreter von aromatisierten Tees, kommen direkt aus China und erfreuen sich dort schon viele Jahrhunderte großer Beliebtheit. Dabei werden den Teeblättern frische Blüten zugegeben, die regelmäßig abgesiebt und durch neue ersetzt werden. Vor allem bei uns in Europa sind aromatisierte Schwarztees und Grüntees gerne getrunken. Dazu zählen natürliche Aromen, wie Orange, Zitrone, Zimt, Anis, Vanille oder auch Fruchtaromen wie Kirsche und Maracuja.

 

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