Das richtige Aufbrühen für besten Teegenuss

Heißes Wasser in die Tasse, Teebeutel rein, ziehen lassen, trinken, lecker! Dass diese Prozedur mit Teegenuss wenig zu tun hat, wird schnell klar, wenn man sich mal ansieht, wie man Tee eigentlich zubereitet, damit seine Wirkstoffe auch wirklich so zur Geltung kommen, wie es sein soll. Das beginnt schon mal damit, dass man Tee am besten lose genießt, sprich auf Teebeutel bewusst verzichtet. Lose Blätter haben noch alle Inhaltsstoffe und Aromen, die ein solches Blatt ausmachen. Und weil lose Teeblätter gerne Platz haben, wenn sie mit Wasser übergossen werden, sollte man sie auch nicht einengen. Das heißt: Teeeier oder kleine Filter, in die man die Blätter quetscht, sind tabu. Der Grund ist einfach: Die Teeblätter erreichen beim Aufbrühen rund ¾ ihrer ursprünglichen Größe.

Tee richtig aufbrühen

© joannawnuk | istockphoto.com (#5842167 – Green Tee) Die Teeblätter benötigen beim Aufbrühen ausreichend Platz.

Hat der Tee gezogen, dann wird oft empfohlen, den Tee von den Blättern zu trennen. Hier kann man eine zweite Kanne zu Hilfe nehmen, oder einen ausreichend großen Filter. Möchte man die Wirkung des Tees beeinflussen, dann können die Blätter natürlich auch im Wasser bleiben. Je nach Teesorte (Vorsicht bei Schwarztees, die werden schnell bitter) ist die Ziehzeit unterschiedlich und liegt in der Regel zwischen drei und sechs Minuten. Im Übrigen hat die Ziehzeit nichts damit zu tun, ob der Tee stärker wird oder nicht – das hängt nämlich von der Menge ab. Die Ziehzeit hat aber Einfluss darauf, ob der Tee anregend (kürzere Ziehzeit) oder beruhigend (längere Ziehzeit) ist, da zuerst das Koffein freigesetzt wird, nach einer Weile dann die Gerbstoffe.

Wie der Aufguss zu erfolgen hat, hängt auch von der Teesorte ab. Die meisten Teesorten freuen sich über leicht sprudelndes, aber nicht mehr kochendes Wasser, Grüntee und Weißtee bevorzugen dagegen eher Temperaturen bis knapp an die 80 Grad.

 

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