Japan – Teeanbau fast im ganzen Land

Betrachtet man sich die Teeanbaugebiete von Japan, dann muss man feststellen, dass bis auf den Norden nahezu im ganzen Land Tee angebaut wird. Die drei größten und wichtigsten Anbaugebiete sind Kagoshima, das sich ganz im Süden auf der Insel Kyushu befindet, Shizuoka, das westlich von Tokio zu finden ist, und Mie, das in der südlichen Hälfte des Landes, direkt an der Ostküste liegt. Insgesamt sind in Japan über 20 Teeanbaugebiete zu finden, die einen Großteil des Südens der Insel einnehmen.

Teeanbau japanischer Tee

© rssfhs | istockphoto.com (#3296992 – Green tea Felder IV) In Japan gibt es mehr als 20 Teeanbaugebiete.

Besonders der Grüne Tee ist in Japan heimisch. Doch auch hier ist festzustellen: Zuerst waren es die Chinesen, die Grünen Tee anbauten – und das seit mehreren Tausend Jahren. Nach Japan kam der Grüne Tee dann erst im 8. Jahrhundert, als japanische Mönche nach China reisten, um dort Buddhismus zu studieren. Sie fanden Gefallen am Tee und brachten ihn deswegen mit nach Japan. Und weil das Land ideale Voraussetzungen für den Anbau bot, ist der Tee mittlerweile ein beliebtes Genussmittel, was in Japan auch mit entsprechenden Teezeremonien zu sich genommen wird.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch der Atomunfall von Fukushima aus dem Jahr 2011. Zwar liegen die meisten Teeanbaugebiete außerhalb der Gefahrenzone, dennoch könnte Tee natürlich radioaktiv belastet sein. Verbraucher müssen sich aber keine Sorgen machen. Der Tee aus Japan, der bei uns in den Regalen steht, ist sicher. Hier herrschen strenge Einfuhrbestimmungen, Stahlentests werden durchgeführt, sodass man japanischen Tee aus Kagoshima, Shizuoka und Mie bedenkenlos trinken kann.

 

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