China – Jahrtausende alte Teetradition

Chinesische Teeanbaugebiete

© KMNPhoto | istockphoto.com (#12122670 – Tee) China verfügt über eine Jahrtausende alte Teetradition und zahlreiche Teeanbaugebiete.

China ist ja bekanntlich das Land des Tees. Dort wurde bereits mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt Tee anbaut – die Chinesen wussten eben schon damals, was gut war. Nun ist es in den meisten Ländern so, dass der Tee nach seinem Anbaugebiet benannt wird. Assam, Darjeeling und auch Ceylon sind nur drei Beispiele davon. Die Chinesen aber müssen mal wieder aus der Reihe tanzen. Ist es nicht schon schwierig genug, sich die Anbaugebiete zu merken, so heißen chinesische Teesorten auch noch anders. Hier werden nämlich klangvolle Fantasienamen benutzt. Klangvoll mögen sie ja durchaus sein, nur an uns Europäer hat dabei mal wieder niemand gedacht…

Dann möchte ich zumindest versuchen, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Widmen wir uns erst einmal den wichtigsten Anbaugebieten in China, wo kommt chinesischer Tee überhaupt her? Anhui, Fujian, Gansu, Hangzhou, Jiangsu, Shanxi, Szechuan, Xihu, Yunnan, Zhejiang – könnten auch Automarken sein, sind aber Teeanbaugebiete. Sollten Sie nun keine ausgesprochenen Teekenner sein und tatsächlich diese Gebiete alle schon mal gehört haben, dann werden sie damit im Laden nicht weiterkommen, außer, Sie kaufen direkt beim Chinesen ein. Das merkt man schon alleine daran, dass aus Yunnan der Pu Erh Tee kommt und aus Zhejiang der Gunpowder. Aus Hangzhou kommt dann noch der Lung Ching, aus Anhui der Liu An Gua Pian und aus Fujian der Bai Hao Yin Zhen. Alles klar?

Wie schon gesagt, die Namen klingen sicherlich sehr schön und die Tees schmecken auch sehr gut, doch einem Nicht-Chinesen fällt es vermutlich sehr schwer, nach einem chinesischen Tee zu fragen. Am besten einfach mal ein paar ausprobieren und sich den Favoriten dann merken.

 

Weitere Artikel rund um den Tee