Earl Grey – Adel verpflichtet

Earl Grey Tee

© Elena Moiseeva | Dreamstime.com (#24935924 – Earl Grey black loose tea leaves background) Sein ganz besonderes Aroma erhält der Earl Grey durch das Bergamottöl, mit dem der Schwarztee aromatisiert wird.

Charles Grey war ein Heerführer, der unter anderem im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg große Erfolge nachweisen konnte. Aus diesem Grund wurde ihm im Jahr 1806 der Titel „Earl“ verliehen. Folglich nannte er sich also Earl Grey. Nun hatte dieser Earl mit Tee so gar nichts am Hut, hat also nicht etwa eine neue Mischung erfunden oder dergleichen. Dennoch wurde der Earl Grey Tee nach ihm benannt. Warum? Weil er 1833 als britischer Premierminister das Preismonopol der East India Company aufhob, die mit China Teehandel betrieb. Schon war die Sorte Earl Grey geboren.

Hat man früher den Earl Grey noch ausschließlich aus chinesischen Schwarzteesorten zusammengestellt, werden heute auch andere Sorten verwendet. Mittlerweile gibt es sogar Earl Grey Früchtetees und auch Earl Grey Rooibos Tee. Das Besondere am Earl Grey ist sein Aroma nach Bergamotte. Allerdings ist die Pflanze kein Bestandteil der Teemischung, stattdessen wird das Öl der Frucht dazu genutzt, um den Tee zu aromatisieren.

Die Earl Grey Zubereitung ist nicht recht viel anders als bei anderen Teesorten. Pro Tasse sollte man ca. einen Teelöffel Teeblätter verwenden. Übergossen werden die Blätter dann mit nicht mehr kochendem Wasser. Die Earl Grey Ziehzeit beträgt rund drei Minuten, sollte allerdings nicht darunter liegen, da sich sonst die Inhalts- und Geschmacksstoffe nicht ausreichend entfalten können. Anschließend die Blätter abseihen und den Tee am besten mit etwas Honig genießen. Viele geben in ihren Tee statt Milch Zitrone. Dies ist beim Earl Grey mit Vorsicht zu genießen, da durch die Bergamotte schon ein leichter Zitrusgeschmack vorhanden ist.

 

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