Schwarztee – am Geschmack erkannt

Es soll ja Menschen geben, die können Schwarztee nicht von Grüntee unterscheiden – die gehören dann wohl nicht zu den Teetrinkern. Dann gibt es aber auch Menschen, denen es leicht fällt, selbst unter den Schwarztees die unterschiedlichen Herkunftsgebiete zu unterscheiden. Für echte Teekenner ein Leichtes! So fallen die Unterschiede zwischen Darjeeling, Assam und Ceylon Tee deutlich am Geschmack auf.

Schwarztee

© Visions-AD – Fotolia.com (#48082305 – Tea time) Manche Teekenner können beim Schwarztee die unterschiedlichen Herkunftsgebiete unterscheiden.

Schwarztee: Machen Sie den Vergleich!
Beim Schwarztee kann man getrost sagen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Mögen Sie es würzig und herb? Dann ist der Assam ein Tee, den Sie lieben werden. Sein kräftiger Geschmack ist malzig und erinnert ein wenig an Honig. Gerade der Assam wird häufig für Teemischungen verwendet. Wer eher den Darjeeling bevorzugt, der steht wohl auf einen lieblich milden Teegenuss. Und richtig spritzig wird es beim Ceylon Tee, dessen Geschmack an Zitrusfrüchte erinnert.

Vielleicht mögen Sie aber auch alle drei Tees. Kann ja gut sein, dass Sie zu jeder Tageszeit einen anderen Teegenuss bevorzugen. Früh morgens geht es ruhig und sanft in den Tag – bloß keinen Stress! Da ist der Darjeeling perfekt! Hier wird ja auch noch zwischen First Flush und Second Flush unterschieden. Ist der First Flush zart und blumig, wird es beim Second Flush ein wenig kräftiger. Aber nur ein wenig – perfekt also für den Tagesstart!

Wenn Sie zwischendurch mal ein fruchtiges Erlebnis brauchen – schließlich ist der Tag lange und nicht selten langatmig – dann verwöhnen Sie sich doch mit einer Tasse Ceylon. Auch wenn er manchen vielleicht zu herb sein mag, ist er doch frisch und ist tagsüber und zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Wenn der stressige Tag dann endlich vorbei ist und Sie es sich zuhause vor dem Fernseher gemütlich machen, dann ist der süßlich angehauchte Assam Tee mit seinem kräftigen Aroma ein perfekter Tagesausklang.

Zu welchen Zeiten Sie welchen Schwarztee genießen, das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Probieren Sie es einfach aus, falsch machen können Sie gar nichts.

Schwarztee ist nicht gleich Schwarztee
Sie sehen: Drei Schwarztees, die unterschiedlicher nicht sein können. Dies liegt natürlich daran, wo der Tee wächst. Kommen Darjeeling und Assam aus dem Norden bzw. Nordosten Indiens, wächst der Ceylon Tee ausschließlich auf Sri Lanka. Doch nicht nur das Anbaugebiet bringt unterschiedliche Geschmackserlebnisse hervor, auch die Höhenlage spielt für den Geschmack von Schwarzem Tee eine wichtige Rolle. So können sich die Teepflanzen je nach Höhenlage ganz unterschiedlich entwickeln, weil sie auch unterschiedliche Wachstumsbedingungen vorfinden. Danach richtet sich das Wachstum der Pflanze und die Größe und Stärke der Blätter und vor allem der Knospen.

Den abgerundeten Geschmack erhält der Schwarztee dann durch die Ernte und die Fermentierung – und nicht zuletzt durch die Zubereitung. Vergleichen Sie die vielfältigen Geschmäcker Indiens – vielleicht spezialisieren Sie sich auf einen Tee, vielleicht schmecken aber auch alle.

 

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